Da ist er nun also: Unser Abreisetag. Kaum vorstellbar, dass jetzt schon drei Wochen vorbei sein sollen. Und hier gibt es doch noch so viel zu entdecken. Wir müssen wohl wiederkommen, hilft ja nix. Also wurde am Vorabend bereits die Tasche gepackt und der Wecker eine Stunde früher gestellt, damit wir noch ein letztes Mal unseren Wohnzimmer-Pool genießen können. Ab ins Wasser, schnell frühstücken und dann mit dem Taxi (diesmal ein richtiges Taxi, nicht zwei wildgewordene Rollerfahrer – wir lernen ja auch dazu) zum Flughafen. Der erste Flug dauert nur entspannte 3h, allerdings mit einer billigeren Airline, also Daumen drücken, dass alles pünktlich klappt. Wir haben einen Puffer von 4 Stunden zum Anschlussflug, das beruhigt auf jeden Fall. Beim Check-In haben wir dann nochmal freundlich auf Schmidtls Größe hingewiesen und erwähnt, dass ein Sitz am Notausgang mit mehr Beinfreiheit für uns kein Problem wäre. Haben wir auf dem Hinweg schon gemacht – hat nicht funktioniert 😅 Der Flieger ging pünktlich und wir hatten tatsächlich einen Economy Space Platz, also etwas mehr Raum für Schmidtl und für mich quasi Business Class Gefühl.
Erster Zwischenstopp Kuala Lumpur, wie auch auf der Reise nach Indonesien. Wieder in dem kleinen Terminal, aber nach der Odyssee der Hinreise wussten wir, den Terminal verlassen macht uns auch nicht glücklich. Und dieses Mal waren es nur vier Stunden Aufenthalt. Da wir wussten, dass das Bier hier mit 8 Euro deutlich günstiger ist, als bei unserem nächsten Stopp, gönnten wir uns was und verbrachten die Zeit in einer Art Sportsbar.
Der zweite Flug ging ebenfalls super pünktlich, hier werden wir die nächsten 7h verbringen. Leider diesmal nicht mit mehr Beinfreiheit, aber da müssen wir jetzt irgendwie durch. Ab jetzt sind wir auch mit Etihad unterwegs, also gibt es wieder tolles Bordprogramm, Getränke etc. und ein kleines Carepaket. Eine halbe Stunde Schlaf war drin, ansonsten wurde die Zeit mit guten Filmen, echt okayem Essen und Rotwein auf Pullis kleckern und das ganze dann wieder beheben, verbracht.


Nächster Aufenthalt Abu Dhabi. Hier ist wirklich alles wahnsinnig teuer, der Flughafen nicht besonders schön und langsam waren wir auch gut müde. Ein paar wenige Plätze mit Fußhockern gibt es dort und diesmal hatten wir Glück und haben tatsächlich einen bekommen. Da kam uns die Dreistigkeit anderer Menschen glaub ich etwas entgegen. Eine hatte ihren Rucksack dort geparkt, die andere ihre Füße und ich war wahrscheinlich die Erste die wiederum dreist genug war, die Mädels anzuquatschen, ob das denn Not tut oder wir uns vielleicht setzen können.
Kurz vor Abreise hatten wir dann noch Bock auf einen kleinen Snack, also ab zu Burger King und mit den Burgern im Schlepptau mal gemütlich zum Gate schlappen. Auf dem Weg dahin, wollte ich nochmal am Monitor checken, ob das Gate stimmt, Schmidtl meinte, er hat’s schon gesehen, passt alles. Gleichzeitig verschnellerte sich sein Schritt um einiges. Ohne die Müdigkeit wäre ich an der Stelle wohl stutzig geworden, aber in dem Moment hab ich’s nicht gerafft. Am Gate angekommen, wollte ich mich erstmal gemütlich setzen, da meinte Schmidtl „ähm Ari, ich hab’s oben schon gesehen, da steht ‚Last call‘“ Upsi. Der Mitarbeiter winkte uns schon hektisch heran und es wartete ein vollbeladener Bus auf uns um zum Flugzeug zu fahren. Das wärs ja jetzt noch gewesen 🙈
Aber alles gut gegangen und auch der dritte Flug sollte super pünktlich sein. Diesmal auch wieder mit mehr Beinfreiheit und sogar drei Plätzen für uns Beide. Für mich hieß das gemütliches Zusammenrollen auf den beiden Plätzen und 3h Schlaf, mega. Schmidtl hat’s auch mal probiert, aber der lange Lulatsch passt da einfach nicht so drauf, dass er’s auch einigermaßen gemütlich hat. Nach einem kleinen Frühstück waren wir dann auch fast schon in Frankfurt

Jetzt hieß es nochmal aufs Glück hoffen. Bisher hat doch alles super funktioniert. 25 Minuten hatten wir Zeit bis zum erhofften Zug. Sonst müssen wir hier 2h warten, das wäre echt ärgerlich. Und für diesen hätten wir sogar reservierte Sitzplätze. Das Kofferband ging wahnsinnig schnell los, nur unsere Rücksäcke kamen und kamen nicht. Irgendwann dann endlich doch, aber die Zeit lief uns langsam davon. Schmidtl also beide großen Rücksäcke geschnappt, ich die beiden kleinen und dann ging’s im Spurt einmal durch den ganzen Frankfurter Flughafen. Und der ist echt groß. Zwei Minuten vor Abfahrt, durchgeschwitzt und Schmidtl mit den 30 Kilo Gepäck kurz vor dem Sauerstoffzelt, haben wir es tatsächlich ans Gleis geschafft. Das läuft doch hier 👍🏼👍🏼
20 Minuten Aufenthalt am Frankfurter Hauptbahnhof, echt nicht lang, übermüdet und morgens halb 7 auch am Frieren, fühlt sich das irgendwie ewig an.

Pünktlich ging’s dann ab nach Leipzig und 20 Minuten später sitzen wir im Anschluss nach Dresden. Ich kann es gar nicht fassen, dass das hier wirklich alles pünktlich abläuft. Und nun 33 Stunden nachdem wir aufgebrochen sind (17h Flug, 5 Stunden Zug, der Rest Aufenthalt) sind wir wieder in unserer Wohnung in Dresden angekommen. Also heißt es jetzt auch für uns an dieser Stelle Abschied nehmen. Vielen vielen Dank fürs fleißige Mitlesen, wir haben uns immer gefreut, wenn ihr geschrieben habt, dass euch der Blog Spaß macht. Und wir hatten das Gefühl euch Alle mit dabei zu haben auf dieser großartigen Reise. Danke mein Schmidtl, dass aus der Idee vor 2 Jahren mir dieses tolle Land und die wundervollen Menschen zu zeigen, wirklich Realität wurde. Danke, für dieses unglaubliche Abenteuer. Das war eine absolut unvergessliche Zeit. Und naja, wenn wir doch was vergessen, dann können wir es ja hier nachlesen. Fühlt euch gedrückt 😘




























































